Entscheidung
Das Preisgericht hat am 27. August 2010 unter Vorsitz von Prof. Ingrid Burgstaller getagt. Das Ergebnis ist wie folgt:
1. Preis Arbeit 107 Euro 55.000,--
Staab Architekten GmbH, Berlin
2. Preis Arbeit 113 Euro 45.000,--
Dasch Zürn von Scholley Architekten, Stuttgart
3. Preis Arbeit 102 Euro 36.000,--
ATELIER 30 Architekten GmbH, Fischer – Creutzig BDA, Kassel
Anerkennung Arbeit 109 Euro 13.000,--
bof architekten, Hamburg
Anerkennung Arbeit 119 Euro 13.000,--
schulz & schulz architekten GmbH, Leipzig
Anerkennung Arbeit 124 Euro 13.000,--
Léon Wohlhage Wernik Architekten, Berlin
Ergebnis Bewerbungsverfahren
Das Auswahlgremium hat am Mittwoch, den 07. April 2010 getagt und aus 122 Bewerbungen 24 Teilnehmer und 5 Nachrücker bestimmt. 6 Büros waren vorab gesetzt.
Demnach sieht die Gesamtteilnehmerliste aus ausgewählten und gesetzten Büros wie folgt aus (Stand 20.04.2010):
- Architekten Schmidt-Schicktetanz und Partner GmbH mit Lex Kerfers_Landschaftsarchitekten (München, Bockhorn)
- ARGE BEM + MOSAIK Architekten BDA mit Grün plan (Hannover)
- ARGE HABERLAND ARCHITEKTEN BDA und RTW Architekten mit Freiraumplanung Wolf (Berlin, Hannover)
- ASP Architekten, Hannover/Nagel, Schonhoff +Partner (Hannover)
- ATELIER 30 Architekten GmbH mit schöne aussichten landschaftsarchitektur (Kassel)
- Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten BDA mit WGF-Objekt GmbH (Nürnberg)
- Böge Lindner Architekten, Hamburg/Breimann & Bruun (Hamburg)
- bof architekten mit bbz landschaftarchitekten (Hamburg, Berlin)
- BKSP, Hannover, Dröge + Kerck (Hannover)
- Dasch Zürn von Scholley Architekten mit Reinboth Landschaftsarchitekten (Stuttgart, Esslingen)
- Dohle + Lohse, Braunschweig/PlanungsbüroDrecker (Bottrop)
- Drei Architekten, Haag Haffner Stroheker mit Jetter Landschaftsarchitektur (Stuttgart)
- Glaser Architekten GmbH mit Horst Kübert Landschaftsarchitekten BDLA Stadtplaner (München)
- Grüntuch Ernst Planungs GmbH mit Vogt Landschaftsplaner GmbH (Berlin, München)
- h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten BDA mit Glück Landschaftsarchitektur (Stuttgart)
- harris + kurrle architekten mit Kienle Planungsgesellschaft Freiraum und Städtebau mbH (Stuttgart)
- Harter + Kanzler Freie Architekten BDA mit AG FREIRAUM Jochen Dittus + Andreas Böhringer (Freiburg)
- Kramer Biwer Mau Architekten mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten und Stadtplaner (Hamburg, Berlin)
- Kresing Architekten GmbH mit Uwe Gernemann (Münster, Nissendorf)
- Lamott + Lamott Freie Architekten BDA mit realgrün Landschaftsarchitekten (Stuttgart, München)
- Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architekten mbH mit Lützow 7 Landschaftsarchitekten (Berlin)
- MGF Architekten GmbH mit Neher GmbH (Stuttgart, Sindelfingen)
- Numrich Albrecht Gesellschaft v. Architekten mbH mit KuBuS freiraumplanung (Berlin)
- OBRA Architects mit Ken Smith Landscape Architect P.C. (New York)
- Rainer Löhle, Regine Neubauer mit ver.de landschaftsarchitektur GbR (Augsburg, Freising)
- schmersahl | biermann | prüßner Architekten und Stadtplaner BDA mit Kortemeier Brokmann Landschaftsarchitekten GmbH (Bad Salzuflen, Herford)
- Schulz & Schulz, Leipzig/ r+b (Dresden)
- Simon Freie Architekten BDA mit Köber Landschaftsarchitektu (Stuttgart)
- Staab Architekten GmbH mit Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH (Berlin)
- Wulf & Partner freie Architekten BDA mit Möhrle und Partner Freie Landschaftsarchitekten BDLA (Stuttgart)
Die Namen der nicht ausgewählten Büros und Nachrücker werden im Interesse des Persönlichkeitsschutzes nicht aufgeführt.
Anlass und Ziel
Das bestehende Gebäude der Integrierten Gesamtschule Mühlenberg (IGS) aus den 1970er Jahren erfüllt nicht mehr die funktionalen und energetischen Anforderungen an ein modernes Schulgebäude. Aus diesem Grund beabsichtigt die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH), das bestehende Gebäude durch einen Neubau zu ersetzen und diesen im Rahmen einer Öffentlich-Öffentlichen-Partnerschaft (ÖÖP) langfristig an die Landeshauptstadt Hannover zu vermieten.
Neben der Schulnutzung hat die IGS große Bedeutung als kulturelles Zentrum des Stadtteils, was sich in vielfältigen außerschulischen Angeboten am Standort widerspiegelt. Hierfür gilt es, eine Architektursprache zu entwickeln, die eine angemessene Umwelt für Schüler, Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter schafft und sich durch einen hohen Gebrauchswert sowie eine hohe Gestaltqualität auszeichnet. Dabei erfordert die Bauaufgabe neben der funktionalen Komposition ein hohes Maß an Sensibilität bei der Einfügung des Gebäudes und seiner vielfältig genutzten Außenanlagen in den umgebenden Stadtteil.
Aufgabe des Wettbewerbs ist es, ein schlüssiges Gesamtkonzept zu entwickeln, das städtebaulich-architektonischen, funktionalen als auch energetischen Anforderungen gleichermaßen gerecht wird und im Betrieb umsetzbar ist.